Die Geschichte des Domkrug

Der alte Domkrug in Eckernförde

Unser "Krug" liegt zwar unserer schönen, im gotischen Stil erbauten St.Nicolaikirche zu Füßen, aber es ist eine Kirche und kein Dom. Woher also kommt der Zusatz "Dom"?

Ursprünglich hatten die alten Eckernförder einen Dom geplant, jedoch hatte die Reformation im 16.Jahrhundert den Katholizismus abgelöst und der damalige Bischof des Bistums Schleswig und der dänische König Friedrich I entschieden sich für eine Beendigung des Bauvorhabens. Das Flächenmaß der Nicolaikirche war zu klein, um den Zusatz "Dom" zu bekommen. Wir vermuten, dass der Name Domkrug mit der kirchlichen Geschichte in Verbindung steht.

Der Domkrug selbst ist im traditionellen Fachwerk erbaut. Vor ca. 250 Jahren war der Domkrug das Handelskontor des Großunternehmers Otte. Viel später wurde aus dem Handelskontor eine Gaststätte. Leider weiß man zu wenig davon. In den 50er- und 60er Jahren war der Domkrug immer wieder Anlaufpunkt für Geschäftsleute und Jäger. In dieser Zeit wurde das Bier auch in Flacons außer Haus verkauft.

1985 hat der jetzige Pächter Klaus-Dieter Kohrt den Domkrug wieder neu eröffnet. Viele Zungen behaupten, der Domkrug gehöre zu dem gemütlichsten, kulinarischen Wohnzimmer in Eckernförde.